Nicolaus
Gercken

* 1501 Salzwedel
+ 23.02.1579 Salzwedel-Neustadt
Cecilia
Altensleben
* ?
++ 31.01.1585 Salzwedel

Nicolaus (II)
Gercken

Stadtkämmerer, Gewandschneider

* 1530
+ 1606


1.oo Kinder mit: Anna Kerstens :

? ? ?

2.oo Kinder mit Ilsabe Alemann (oo 03.10.1567 Salzwedel-Neustadt):

Georg (I)
Gercken

˜ 16.08.1588 Salzwedel
+ 15.10.1635 Salzwedel
Catharina (II)
Gercken
* ?
+ 17.12.1589 Salzwedel
oo 04.05.1619 Salzwedel: Joachim Schulze (1594-1664)
?

Quellen:
- ...
- Stendal Danneil: Ein Johann Friedrich Danneil veröffentlichte im 19.Jh. eine Schrift zur "Geschichte der Familienstiftung Nicolaus Gercken" - noch weiter nachforschen... :-)
ET VOILA: DIE GIBT ES JETZT AUCH IM INTERNET:
- Nicolaus Gercken-Stiftung: Wer war Nicolaus Gercken?. Aufstellung zu seinen Kindern mit Ehepartnern. Dieser Nicolaus hier war der Stifter, die Stiftung sollte allen Nachfahren seines Großvaters gleichen Namens zu Gute kommen: "Nicolaus Gerckenwurde, lt. Geschichte der Stiftung, am 28. Februar 1555 als Sohn des Rektors der NeustÄdter Schule zu Salzwedel, Johannis Geriken, geboren. Sein Vater schickte ihn 1571 auf das Stadtgymnasium zu Magdeburg und im Jahr 1573 nach Rostock zur UniversitÄt, ein Jahr darauf nach Wittenberg, wo er drei Jahre wahrscheinlich Theologie studierte. Gleich nach seinem Abgang von der UniversitÄt wurde er als Konrektor in Stendal angestellt. Nachdem er drei Jahre dieses Amt verwaltet hatte, nahm er 1580 den Antrag des holsteinischen Edelmannes Breda v. Rantzow an, die beiden SÖhne desselben nach TÜbingen zu fÜhren. Hier verweilte er bis 1584 und legte sich mit großem Eifer auf die Rechtswissenschaften. Von TÜbingen ging er nach Basel, um sich dort zum Doktor juris promovieren zu lassen. Er hatte bereits die nötige Disputation gehalten und die PrÜfung bestanden, als er, durch einen Brief seines Vaters veranlasst, den Plan aufgab. Der Vater riet ihm nÄmlich, die Kosten fÜr die Promotion lieber auf seine praktische Ausbildung zu verwenden, und sich nach Speyer ans Kaiserliche Kammergericht zu begeben. Der Sohn, gewohnt den Wunsch seiner Eltern als Befehl zu betrachten, folgte seinem Vater, ging 1585 nach Speyer und bildete sich dort ein Jahr lang zum praktischen Juristen aus. Im folgenden Jahr 1586 ging er nach Magdeburg zurÜck und widmete sich dem GeschÄfte eines Rechtsanwaltes. Nicht lange darauf (1590) verheiratete er sich mit Margaretha Busse, Tochter eines Doktors beider Rechte und Beisitzer des SchÖppenstuhles zu Magdeburg. Im Jahre 1592 wurde er vom Herzog Wolff von Braunschweig-Grubenhagen zum Kanzler befÖrdert und 1594 von demselben als Gesandter auf den Reichstag zu Regensburg geschickt. Noch in demselben Jahr berief ihn das Domkapitel Magdeburg zum Syndikus. Er folgte diesem Ruf und verwaltete das ihm Übertragene Amt bis zu seinem Tode. Die von dem Collegiatstift St. Sebastian im Jahre 1602 auf ihn gefallene Wahl eines Canonicus lehnte er wegen seiner AmtsgeschÄfte ab und erbat sich nur die VergÜnstigung, in der Kirche dieses Stiftes beerdigt werden zu dÜrfen. Seine Ehe blieb kinderlos. Durch Tätigkeit und Sparsamkeit hatte er ein schÖnes VermÖgen gesammelt. Seine Anverwandten waren sÄmtlich wohlhabend. Daher beschloss er, sein ganzes VermÖgen zu einer milden Stiftung zum Besten der Nachkommen seines Großvaters zu bestimmen. Er fÜhlte, dass ihm kein langes Leben beschieden sei und schrieb deshalb bereits im Jahre 1607 seinen letzten Willen nieder. Drei Jahre darauf starb er am 16. August 1610, nachts zwischen 11 und 12 Uhr, im 55. Lebensjahr und wurde am 21. August, seinem Wunsch gemÄß in der Kirche des Sebastianstiftes begraben. Seine Zeitgenossen haben ihn als einen echt religiÖsen, gelehrten und Äußerst rechtschaffenen Mann geschildert. Seine LieblingsbeschÄftigung in geschÄftsfreien Stunden war die LektÜre juristischer und theologischer Schriften, von denen er eine treffliche Sammlung besaß und die er auch testamentarisch zum Gebrauch fÜr seine Erben bestimmte. In seinem Testament vom 27. November 1607 bestimmte er, dass „von meines Vaters seligen BrÜdern und Schwestern her entsprossene…“ und ihre Nachkommen Nutznießer der ErtrÄge seines VermÖgens werden sollten, und zwar in Form von Stipendien bei einem UniversitÄtsstudium. om Stifter selbst haben wir leider kein Bildnis, wohl aber von seinem Vater, dem besagten Rektor. Er ist auf einem GemÄlde, Öl auf Holz, das durch die Jahrhunderte erhalten geblieben ist, dargestellt. Das GemÄlde wird als Dauerleihgabe im Danneil-Museum zu Salzwedel gezeigt."



"Die lateinische Inschrift des Bildes lautet Übersetzt:
BILDNIS DES GELEHRTEN MANNES HERRN JOHANNIS GERIKEN, LEKTOR DES KIRCHLICHEN RECHTES AM MAGDEBURGER DOM. ANNO CHRISTI 1585. SEIN WAHRES LEBENSALTER 57.
Wie er als Rektor der NeustÄdter Latein-Schule in Salzwedel - die sich unweit der Katharinenkirche befindet - nach Magdeburg gelangte, ist unbekannt. Sein Fachwissen in rechtlichen und theologischen Angelegenheiten muss entsprechend groß gewesen sein, dass er einen Ruf als Lector nach Magdeburg bekam. Er „resignierte“, wie es in der Geschichte der Stiftung heißt, auf sein Amt als Rektor der Schule in der Neustadt von Salzwedel und ging nach Magdeburg. Er war verheiratet mit Catharina geb. Buchwitzund hatte mit ihr zwei Kinder, Nicolausund Catharine, spÄter verehelichte Giese. Die Ehen beider Geschwister blieben kinderlos." - Seine Seite bei Zimmer: " Name Nicolaus (II) GERCKEN Beruf Stadtk©·ammerer Salzwedel-Neustadt Beruf Gewandschneider Religionszugehörigkeit ev ... Geburt 1530 Salzwedel Tod 1606 Salzwedel ... Eltern Nicolaus (I) GERCKEN Cecilia ALTENSLEBEN Ehepartner und Kinder Heirat Ehepartner Kinder Anna KERSTENS Heirat Ehepartner Kinder 3. Oktober 1587 Salzwedel-Neustadt Ilsabe ALEMANN * Georg (I) GERCKEN ♂ * Catharina (II) GERCKEN ♀ Quellenangaben 1 Stammbuch der L©·uderwalde "


[Maltes Genealogie HOME]