Heinrich (Henricus)
Balemann

* 08.02.1643 Lübeck
+ 20.07.1693 Lübeck
Elisabeth
Reuterin
* ?
+ ?

Heinrich / Hinrich
Balemann

Jurist und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck

* 15.11.1677 Lübeck
+ 28.05.1750 Lübeck


Kinder mit Catharina Elisabeth Wolfrath / Wulffradt / Wolffradt (* 26.07.1681 Lübeck + 02.08.1757 Lübeck) [WEITER BEI SACHTLEBEN (oo 28.01.1702 Lübeck):

Heinrich Diederich
Balemann

* 23.06.1703 Lübeck
+ 06.04.1768 Lübeck
Catharina Elisabeth
Balemann

* 24.07.1704 Lübeck
+ 12.05.1746 Lübeck
Anton Friederich
Balemann
* 01.11.1705 Lübeck
+ 13.06.1709 Lübeck
Adolph Matthaeus
Balemann
* 02.03.1708 Lübeck
+ 05.07.1709 Lübeck
? ?

Quellen:
- Seine Wikipedia-Seite: "Heinrich Balemann (* 15. November 1677 in Lübeck; † 28. Mai 1750 ebenda) war Jurist und BÜrgermeister der Hansestadt Lübeck. Balemann war der Sohn des Lübecker Ratsherrn Heinrich Balemann[1] (1643-1693), der die Stadt in mehreren auswÄrtigen Gesandtschaften, so auch beim Frieden von Nimwegen, vertreten und 1692 das Familiengut Brandenbaum erworben hatte. Der Großvater Heinrich Balemann († 1656) war in Lübeck Protonotar gewesen, also Erster Syndikus der Stadt, und auch der Urgroßvater Heinrich Balemann († 1645) hatte seit 1628 dem Lübecker Rat angehÖrt.[2] Balemann studierte von 1696 bis 1699 Rechtswissenschaften zunÄchst an der UniversitÄt Altdorf und dann in Halle (Saale) und begab sich danach auf die Übliche Grand Tour, die ihn Über Wien nach Italien und Frankreich fÜhrte. Er erwarb als Lizenziat beider Rechte sodann berufsnotwendige Praxis beim Reichskammergericht in Wetzlar und wurde 1701 von der UniversitÄt Groningen zum Dr. iur. promoviert. In seine Heimatstadt zurÜckgekehrt wurde er 1702 zunÄchst RatssekretÄr und 1717 in den Rat erwÄhlt. Er vertrat die Stadt in mehreren auswÄrtigen Gesandtschaften, so 1717 gemeinsam mit dem Ratsherrn Heinrich von BrÖmbsen nach Schloss Gottorf zu König Friedrich IV. von DÄnemark, 1719 und 1720 nach Schloss Herrenhausen zu König Georg I. von England wegen der MÖllner Pertinenzien. 1724 wurde Balemann zu einem der vier BÜrgermeister der Stadt erwÄhlt. Sein Gartenhaus mit zwei TÜrmen und großem Ziergarten vor dem Holstentor im heutigen Stadtteil Lübeck-St. Lorenz ist in Jacob von Melles GrÜndlicher Nachricht von der Kayserlichen, Freyen und des H. RÖmis. Reichs Stadt Lübeck in der 2. Auflage von 1742 abgebildet. Sein marmornes Epitaph mit seiner BÜste und weiteren allegorischen Figuren in der Lübecker Marienkirche hat den Luftangriff auf Lübeck 1942 Überstanden und ist erhalten.[3] Literatur * Emil Ferdinand Fehling: Lübeckische Ratslinie, Verlag Max Schmidt-RÖmhild, 2. Auflage Lübeck 1925, Nr. 846. UnverÄnderter Nachdruck Lübeck 1978. ISBN 3795005000 "
- Johann David Köhlers, P.P.O. oim Jahr 1750 wöchentlich heraus gegebener hostorischer Münz-Belustigung Zwey und Zwanzigster Theil ..., Nü,rnberg 1750, S.54: "... Es trat in Lübeck im J. 1677 den 15. November in die Welt und zeigete von Kindheit an eine sonderbare Fähigkeit zum Wissenschafften, und starcke Neigung zur Tugend. Der erste Grund in dem Der gründliche Unterricht der daselbst berühmten Professoren, Rötenbecks, Sturms, Hamersm Wagenfeils, und des privat Lehrers D. Donauers, verschaffte ihm einen grossen Anwachs in der Philiosophie und der Rechtsgelahtheit, welchen er mit allgemeinen Beyfall im J. 1698, in der unter dem Praesidio D. Donauers vertheidigten Dissertation de Literis dimissorits am Tag legte. Hierauf that er eine Reise nach Regenspurg, Augspurs, München Freisingen u.s.w. und gieng über Nürnberg zu Fortsetzung seiner Studien nach Halle, um auch nun von der Anleitung Strykii und Thomasii in der Jurisprudenz noch mehr zuzunehmen. Nachdem reisete er durch das Churfürstenthum Sachsen, und Böhmen über Prag nach Wien, von dar weiter in Italien und über Venedig, und über Bologna nach Rom, wo er die Feyer des Jubeljahrs im J. 1700 mit ansahe ferner biß Neapel, und nahm den Rückweg über Civitavecchia, Livorno, Lucca, Genua durch das Mayländische nach Turin. Er wendete sich von dar Über Chambery nach Franckreich, reisete auch von Paris nach 0rleans und Lyon, und kehrte durch Lothringen wieder in Teutschland, verweilete sich zu Straßburg, um den Unterricht des Schilters in jure ecclesiastico zu geniessen; nachdem er auch in Wetzlar bey dem Kayserlichen und Reichs Cammer-Gerichte von dem Reichsproceß dienliche Kundschaft eingezogen, begab er sich zu seines Vaters Bruder friedrich Balemann, Fürstl. Anhalt Zerbstischen Regierungs- und Commerzrath in Jevern und fieng an, in Gerichts-Händeln daselbst sich zu üben. Endlich hielte er es für dienlich, in der Nähe auf der Universität zu Groningen im J. 1701. pro licentia summos in utroque iure honores eine Disp. inauguralem de Jure interpellations zu halten, und kahm darauf wieder in seine Vaterstadt. Er hielte auf seinen Reisen ein ordentlich Tagebuch, in welches er alles merckwürdige in jedes Landes Sprache fleißig aufgezeichnet hat. Die so wohl auf hohen Schulen, als volbrachten Reisen erworbene Gelehrsamkeit und Geschicklichkeit bewogen den Magistrat denselben bald zu ansehnlichen Ehrenämtern zu befördern. Im J. 1701, den 28. Januar ward er Secretarius und bey den damahligen in die Nähe sich verbreiteten Nordischen Kriegs Unruhen zwischen Dännemarck und Schweden in wichtigen Verschickungen die Feldherren gebrauchet. Im J. 1711, und 12, befahm er sehr angelegene Streitsachen bey dem Kayserl. Gesandten in NiedersÖchsischen Kreyß den Herrn Ge. von Schönborn zu Hamburg, zu besorgen. Im J. 1717, den 20. Febr. ward er im Rath gewehlet, und bald darauf nebst Heinrichen von Brömbsen an K. Friedrichen IV. in Dännemarck zu gemeiner Stadt besten versendet, mit eben denselben vertrauten Collegen verrichtete er zweymahl im J. 1719, und 20, die Gesandschaft an den in Hannover sich befindenden König in Großbritannien, Georgen I. und ferner mit D. Joh. Schaevio an Herzog August Wilhelm zu Wolffenbüttel. Diese aufgetragene wie auch klÜglich und glÜcklich vollendete G schifft vergrÖßerten eine Verdienste um den Wohlstand de gemeinen Startwesens der stall daß ihm endlich un I 1724 den pr um grossen Wohlgefallen d r ge amren Ü isschaffl die Burgerme sterwmde die hÖchste Edrenstaffe in seiner Varelstal l wÜrdull voediede Er hat dieselbe 2 5 Ichre lÖblichst verwal el und in allen 48 Iidren dieser t pubÜcl die eispricßl chste Dienste in ObriakeÜl Amtsverrichtung geleistet Er hatte zur clndigen R chÜcknur alles seines Thun und Lassen tabey das vornehmste auvti tsene r komischen Republ ck erwehlet XI V8 n vi i zvrnr I ÜX r ro Er bestreble sich blMa die Gerechtigteil unparthevssch zu handhaben die gesegnete Eml cht allen dlllbc nw befÖrdern und zu erhallen mit jedermann nach uberzc igender Billigkeit zu handeln VÜiger und U ter ebencn emulber mit Fi lunblickkeit Sanfftmml Gedult und Güti teil u gewinnen die Wohlfahrt der Stadt in allen Handlungen steiff vor Auoen uh iben und in einem Stucke etwas zu erhangen was derselben zum Abbruch und Nachtheil nach seiner weiten Vorsicht und langwierigen Erfahrung i gends ereichen konte Sein von er r il einem BildnÜsse zwischen den Bildernder Gerechtigkeit und Gutigleit ist emchtel wo w n weichem folgend Aufschrift beftnd ich VI tt mcil 1 l V5 I8 rip i vLecedi3i3 5K iLl ii 1 05 "
- KÖbler, Gerhard, Wer war wer, 20101116. Fassung - 32785: "BALEMANN, Heinrich, Dr.; geb. Lübeck 19. 11. 1677; gest. Lübeck 28. 05. 1750; WG.: Vater ev. Prediger, Studium Rechtswissenschaft 18. 05. 1696 Univ Altdorf, 16. 05. 1698 Univ. Halle, 15. 11. 1700 Univ. Straßburg, 18. 09. 1701 Univ. Groningen, 08. 10. 1701 Promotion Univ. Groningen, 1702 SekretÄr Lübeck, 1717 Ratsherr Lübeck, 1724 erster BÜrgermeister Lübeck; VerÖ.: De literis dimissoriis 1698 (Dissertation), De iure interpellationis 1701 (Dissertation); Son.: LARS Biographisches Repertorium der Juristen - CD"
ZUM SOHN: "BALEMANN, Heinrich Dietrich, Dr.; geb. Lübeck um 1700; gest. Lübeck 1786; WG.: Vater BÜrgermeister, Studium Rechtswissenschaft 13. 05. 1722 Univ. Altdorf, April 1725 Univ. Halle, 1727 Univ. Utrecht, 18. 04. 1727 Promotion Univ. Altdorf, BÜrgermeister Lübeck; VerÖ.: De iure civium originariorum 1724 (Dissertation), De appellationibus ab executione debitori competente 1727 (Dissertation); Son.: LARS Biographisches Repertorium der Juristen - CD"
- Wikipedia Seite DES SOHNES: "Heinrich Diedrich Balemann (* 23. Juni 1703 in Lübeck; † 6. April 1768 ebenda) war Jurist und Lübecker Bürgermeister. Leben[Bearbeiten] Balemann war Sohn des Lübecker Bürgermeisters Heinrich Balemann. Er studierte ab 1722 bis 1725 Rechtswissenschaften an den Universitäten Gießen und Altdorf. Danach arbeitete er fünf Monate am Reichskammergericht in Wetzlar und promovierte 1727 an der Universität Utrecht zum Dr. beider Rechte. Nach einer Reise durch England und Frankreich wurde er 1728 Ratssekretär in Lübeck und 1738 Protonotar. Mit dem Tod seines Vaters wurde er 1750 in den Rat der Stadt erwählt und 1761 zum Bürgermeister der Stadt bestimmt. Er war verheiratet mit einer Tochter des Weinhändlers Johann Georg Tesdorpf. Sein hölzernes Epitaph in der Lübecker Marienkirche wurde 1942 beim Brand der Kirche zerstört. Literatur[Bearbeiten] * Gustav Schaumann, Friedrich Bruns (Bearbeiter): Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck. Hrsg. von der Baudeputation. Band 2, Teil 2: Die Marienkirche. Nöhring, Lübeck 1906, S. 380 (Digitalisat) * Emil Ferdinand Fehling: Lübeckische Ratslinie, Lübeck 1925, Nr. 889 * Friedrich Bruns: Die Lübecker Syndiker und Ratssekretäre bis zur Verfassungsänderung von 1851 in ZVLGA Band 29 (1938), S. 91–168. * Hinrich Diedrich Balemann in: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck, Band 5, S. 31 "


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