Lentz (Lensz, Laurentius, Lorens)
Compes

* 20.11.1650
+ vor 1712
Maria (Merricken?)
Ingmans
* ?
+ vor 1712

Gertrud
Compes

˜ 23.01.1678
+ ?


Kinder mit: Peter Giertmühlen / Girdtmühlen, kauft die 1720 die Compesmühle von seinem Schwager Hans, wird in Folge auch Compes genannt) (oo 27.11.1700 Gladbach):

Sybille
Girdtmühlen
* 22.03.1701
+ ?
Sybille
Girdtmühlen
* 30.06.1702
+ ?
Maria
Girdtmühlen
* 17.08.1703
+ 16.09.1727
oo Peter Hühren
Sybilla
Girdtmühlen
* 22.11.1705
+ 09.08.1727
oo Heinrich Holtmans
Laurentius
Girdtmühlen
* 01.03.1708
+ ?
Laurentius
Girdtmühlen
* 18.08.1709
+ 07.1724
Peter
Girdtmühlen
* 1716
+ 02.10.1737
oo Gertrud Brockmüller
Gertrud
Girdtmühlen
* 1718
+ 23.07.1737
oo Merten Hülser
Wilhelm
Girdtmühlen
* 06.12.1721
+ ?
Quellen:
- Familienarchiv Woydt...
- Typoskript "Compes-Mühle" ohne Autor, ohne Jahr, Familienarchiv Woydt:

- Prachuap: Compes-Mühle: Gierthmühle:

"Hier folgte an der Gierthmühlenstraße ( immer noch auf dem Gelände der britischen Arme, Ecke Volksbadstraße, Gierthmühlenweg ) die Gierthmühle mit ihrem großem Stauteich. Sie wurde bereits im Jahre 1519 erstmalig erwÄhnt.
Die beiden Brüder Peter und Johannes Gierthmühlen holten sich ihre Frauen von der Compesmühle, Peter seit dem 17. November 1700 mit Gertrud Compes verheiratet. Im Jahre 1902 musste aufgrund der Verunreinigung des Gladbach, durch die FÄrbereien, eine Kläranlage gebaut werden dieses wiederum hatte zur Folge das der Gladbach kanalisiert wurde und somit der Gierthmühle das Wasser entzogen wurde. Der Müller verkauft sein Staurecht an die Stadt Gladbach so das er seinen Betrieb auf Diesel - und Elektromotoren umstellen konnte.
Der Distrikt reichte vom Lenssenhof bis zur Bungt. Der Gladbach weiter auf dem Weg Richtung Bungt machte in etwa auf der anderen Straßenseite der S-Bahn Station einen links Schwenk Richtung Compesmühle, aber nicht zu vergessen den Bungtbach an dieser Stelle einmünden zu lassen. Der Bungtbach hingegen kommend von Bonnenbroich gespeist durch den Landwehrgraben und zweier kleineren Quellen jeweils etwa 300 Meter links und rechts der Schule in Bonnenbroich entfernt gelegen.
Eine Brücke 9 Fuß am Lenssen Baumhof, einen Steg 2 Fuß unterhalb der Rohrmühle am Donners, eine Brücke 9 Fuß oberhalb der Compesmühle nach den Lürriperbroiche."
... "... Wie die Urkunde ausweist, wird die Mühle von ihrem Besitzer Hans Compes Stingen Baur Ehl verkauft an Bürgermeister J. C. Manten und Wilh. Eckertz, jedem zur HÄlfte. Nach erfolgten Abzahlungen am 18. und 26. März 1720 bescheinigt Hans Compes am 6. August 1720, den vollen Kaufpreis richtig erhalten zu haben. Anschließend an diese Quittung heißt es dann in dem Erbbuch der Stadt Gladbach „ Am gleichen Tage hat Bürgermeister Manten und Wilhelm Eckertzpräsentibius quibus supra dem Peteren Gierth MüllerenÜber vÖllige Kaufschilling. Verzig und sonsten erforderliche allinge Kösten quittiert“
1720 - 1725
Jetzt wird offenbar, wie die Manten und Eckertz nur StrohmÄnner sind, hinter denen sich der wirkliche KÄufer verbirgt. NÄmlich Peter Gierthmühlen, verheiratet mit Gertrud Compes, der Schwester des verkaufenden Hans Compes. Vielleicht wollte er vor der Öffentlichkeit nicht zeigen, wie er die Notlage seines Schwagers ausnutzt, vielleicht war auch seine Frau Gertrud Compesdie Triebfeder dieser Aktion. Wie wir bereits bei der Geschichte der Giertmühle sahen, siedelt Peter Gierthmühlennun als Compesmüller auf die Compesmühle Über, den Betrieb der Gierthmühle seiner Tochter MariaÜberlassend. Die Compesmühle lag betrieblich ja auch günstiger, da der Bungtbach zwischen Gierth- und Compesmühle in den Gladbach einmündet und damit der Compesmühle verstärkte Wasserkraft auf die RÄder bringt. Ende 1724 trifft dann die Familie Peter Gierthmühlen, Gertrud Compesmit dem Tode ihres 15 jährigen Sohnes Laurentiusein harter Schlag. Es war der Erbe."
" - Ihr Heiratseintrag bei Familysearch: "GERTRUDT KOMPIS Pedigree Female Family Event(s): Birth: Christening: Death: Burial: Marriages: Spouse: PETER GIRDTMUHLEN Family Marriage: 27 NOV 1700 Katholisch, Muenchen-Gladbach, Rheinland, Preussen"
- Erwähnt bei Slickers: Die "Gibbermühle":Die Pächter der Gibbermühle: "Fährt man die Bundesstraße 7 von Viersen aus in Richtung Autobahn A42/A52, so kommt man ca. 1 KM hinter der Niersbrücke zu unserer schönen Speisegaststätte „Zum Böckel“. Links hiervon befindet sich ein kleiner Weg um zu den angrenzenden Häusern zu gelangen. Am Ende des Weges befand sich ursprünglich einmal die „Gibbermühle“. Sie war eine der bedeutenden Mühlen unserer Region und gehörte im 15 Jahrhundert ursprünglich zur „Pupperburg“, die der Vogt von Neersen, Heinrich von Neersen und seine Ehefrau Jutta von Hüls im Jahre 1428 an „Geldorf von Hüls“ auf Gelleshof verkauften. ... Im Jahre 1660 stand die Mühle unter Liedberger Rechts- und Verwaltungshoheit (Jurisdiktion). Die Mühlen waren meist verpachtet und die Müller gehörten zu den wohlhabenden Leuten zu ihrer Zeit. Die Pacht an das Liedberger Haus betrug damals: 50 Malter Roggen (1 Malter = 56KG) und 2 Malter Weizen. Im Jahre 1668 bestätigten die Unterbrucher Scheffen (Clörath und weite Teile der Umgebung standen im Unterbrucher Spell) das die Mühle zum Schlosse Neersen gehöre. Das bedeutete, das der Müller sich sein Korn aus der Herrlichkeit Neersen, Anrate und Schiefbahn holen konnten.Am 19. November 1744 verstarb der Graf Franz Friedrich Ambrosius Virmond ohne einen Erben zu hinterlassen. Kurze Zeit später nahm schon der Kölner Kurfürst Klemens August am 23. November des gleichen Jahres in Besitz und somit auch die Gibbermühle. Die Witwe des Grafen Virmond konnte jedoch nach jahrelangen Prozessen im Jahre 1749 den Besitz wieder übernehmen. ... Die Pächter der Gibbermühle: 1627 Johann Schelkes und seine Frau Agnes Langenfeldts 1653 Jakob Schages und Agnes Langenfeldts, die Wittwe des vorigen Pächters 1680 Johann Schelkes und seine Frau Christina 1707 Peter Giertmühlen und Gertrud Kompes ???? Johann Giertmühlen und Katharina Schelkes 1754 Matthias Beckers und Maria Rammes 1776 Matthias Beckers und seine zweite Frau Margarethe Knabben ... "


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