Carl Gotthard
de Boor

* 04.03.1848 Hamburg
+ 31.03.1923 Marburg/Lahn
Marion
Meyer
* 26.04.1854 Berlin
+ 1952

Wolfgang
de Boor

* 1881
+ 1967


Kinder mit: Elisabeth (Lisa) Hüttel) :

Wolfgang Anton
de Boor
* 23.02.1917 Schürsdorf
+ 07.05.2014 Köln
forensischer Psychiater, Kriminologe, Gerichtsgutachter
oo Marianne Gräfin, Gezek von Rittersfeld
Ursula Monika
de Boor
* 03.03.1915 Kirchhain, Hessen
+ 01.05.2001 Marburg
oo Walter-Fritz Seemann; 3 Kinder
?
Quellen:
- Die Weddigers ZUM SOHN: "Prof. Dr. Wolfgang de Boor forensischer Psychiater, Kriminologe, Gerichtsgutachter *23.Februar 1917 in Schürsdorf, + 7.Mai 2014 in Köln Wolfgang de Boor, genannt Bieder, Sohn Wolfgang de Boors (1881-1967, dem Erstgeborenen Carl de Boor's), absolvierte am Gymnasium Philippinum in Marburg 1935 das Abitur. Nach seinem Wehrdienst begann er 1937 ein Medizinstudium in Marburg und Jena, das er 1941 mit Staatsexamen und Promotion abschloss. Während des 2. Weltkrieges war er bis 1945 als Sanitätsoffizier tätig. Anschließend nahm er in Heidelberg eine psychiatrische Facharztausbildung und habilitierte sich 1950 in Köln. 1958 wurde er zum Apl. Professor ernannt. Seit dieser Zeit wurde er in zahlreichen Gerichtsverfahren als Gutachter konsultiert.[1] Nach einem juristischen Zusatzstudium von 1963 bis 1967 in Köln, gründete er 1969 das Institut für Konfliktforschung[2] und war seit 1974 der Herausgeber der dort erscheinenden Schriftenreihe.[3]. De Boor war emeritiert, verfasste Schriften und Artikel in Fachzeitschriften. Seine Ehefrau war Marianne, geb.Gräfin Gezk von Rittersfeld . Er starb in Köln am 7.Mai 2014. Werke: (Auswahl) Pharmakopsychologie und Psychopathologie, Berlin ecc.1956 Ursachen des Terrorismus in der Bundesrepublik Deutschland, mit Hans-Dieter Schwind, Verlag Walter de Gruyter, 1978, Über den Zeitgeist : Deutschland in den Jahren 1918 -1990, mit Dieter Meurer, Marburg N.G. Elwert, 1993, Das Böse : Staat, Gesellschaft, Familien im Widerstand gegen das Böse, Mitarbeit von Angela Brinck, Rottenburg a/N Mauer-Verl. Kriese, 2009, Kinderkriminalität : Chancen einer grundlegenden Prävention, Mitarbeit von Kornelia Benecken, Verlag Lengerich 2002, Resozialisierung - Utopie oder Chance, Köln Wienand, 1995 Wahn und Wirklichkeit : psychiatrische Grenzfälle vor Gericht, München Beck, 1997, Sozialer Infantilismus : Ursachen der Kriminalität, Hilden Verlag Deutsche Polizeiliteratur, 1991, Versuchungen; Tentabilitätsforschung in Deutschland (1949-1999), Köln 2000 Dogmen, Zweifel, Glaube; Fragen und Antworten eines Psychiaters; 2003 Pabst Science Publishers s.a.Weblinks und wikipedia de Boor in der Open Library; Literatur von und über Wolfgang de Boor im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Artikel im Spiegel über eine Gutachtertätigkeit de Boors 1962. Einzelnachweise: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46169199.htmlhttp://www.konfliktforscher.de/zielsetzung.php Irmgard Rode: Laudatio zum 90. Geburtstag in: Paradigmenwechsel im Strafverfahren!: Neurobiologie auf dem Vormarsch, LIT Verlag Münster, 2007, Seite 11ff. "
- Seine Seite bei Geni: "Wolfgang de Boor Birthdate: 1881 Death: Died 1967 Immediate Family: Son of Carl Gotthard de Boor and Manon de Boor Husband of Elisabeth (Lisa) de Boor Father of Ursula Monika Seemann; Wolfgang Anton de Boor and de Boor Brother of Manon Pfeiffer; Helmut de Boor and Werner de Boor Managed by: Randy Schoenberg Last Updated: February 22, 2015"



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